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ABC-Buch

Bis ins 19. Jahrhundert hinein gab es den Begriff ABC-Buch für so genannte Erstlesebücher? - das waren Bücher zum Erlernen des Lesens und Schreibens für die Schulkinder. Für sie wurden auch die Begriffe Abecedarium, Buchstabierbüchlein, Namenbuch, Figurenbüchel oder Tafelbüchlein verwendet.

Diese Bücher boten den Lesestoff in alphabetischer? Reihenfolge dar, jeweils durch ein Bild in Verbindung mit dem dazugehörigen Wort. Schon vor der Erfindung des Buchdrucks? durch Johannes Gutenberg existierten die ABC-Bücher auf Tafeln? aus festem Material. Die Bücher bezogen sich zum Teil auf einen festumgrenzten Themenbereich. So konnte zum Beispiel zum Buchstaben A das Wort Affe und zum Buchstaben B die Biene gehören, wenn in dem ABC-Buch ausschließlich Tiere benannt waren. Die Buchstaben konnten aber auch kunterbunt zu irgendwelchen Wesen, Gegenständen oder Begriffen mit dem passenden Anfangsbuchstaben? zugeordnet werden.

Das älteste ABC-Buch ist der handschriftliche „Modus legendi“ von Christoph Hueber?, der 1407? in deutscher Sprache verfasst wurde.

Im späten 19. Jahrhundert wurde für Erstlesebücher der Begriff Fibel? gebräuchlich.


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