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Ahern, Cecelia

Cecelia Ahern (geb. 30. September 1981 in Dublin) ist eine irische Schriftstellerin. Ihr erster Roman "PS. Ich liebe dich!" (2004) wurde in 50 Ländern verkauft und in 15 verschiedene Sprachen übersetzt.

Leben und Schreiben

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Cecelia Ahern wurde am 30. September in Dublin geboren. Sie ist die Tochter des ehemaligen irischen Ministerpräsidenten Bertie Ahern. Schon als Kind schrieb Cecelia Geschichten. Sie studierte Journalismus? und Medienkommunikation in Dublin, bevor sie sich ganz auf die Schriftstellerei konzentrierte. Im Alter von 21 Jahren schrieb sie ihren ersten Roman "PS. Ich liebe dich!". Das Buch erschien 2004. Es wurde in 50 Ländern verkauft und erschien in 15 verschiedenen Sprachen. Nur nach einer Woche war es auf Platz 1 der Bestsellerliste? in Irland und hielt sich ganze 19 Wochen dort. Kurze Zeit später kam es nach Amerika und auch nach Deutschland.

Cecelia Ahern verfasst Liebesromane, die vor allem durch Humor, Romantik und Magie faszinieren. Sie erhielt mehrere Literaturpreise und Auszeichnungen, so z. B. im Jahr 2005 den Corine Weltbild Leserpreis. Weiterhin ist die Autorin? im Fernsehgeschäft tätig. Ihr Privatleben hält sie weitestgehend von der Öffentlichkeit fern.

Foto: Dmitry Rozhkov / www.wikipedia.org

"Ich hab dich im Gefühl" (2008)

In diesem Roman geht es um zwei Menschen, deren Lebenswege auf scheinbar übernatürliche Weise miteinander verstrickt sind. Die Schriftstellerin hat gefühlvoll einfache Menschen aus dem Leben in ihren Charakteren beschrieben, die mit Eigenarten, Schwächen, Witz und Ironie durch das Buch führen.

Die Figuren

Joyce - die Protagonistin und 32-jährige Immobilienmaklerin - überlebt nur knapp einen Sturz und wirft nach dem Scheitern ihrer Ehe ihr Leben über den Haufen. Aus der "normalen“ Joyce aus einfachen Verhältnissen wird eine neue Frau, die fremde Sprachen spricht und Dinge kann, von denen sie bislang nichts wusste. Zum Vater besteht eine innige Beziehung.

Justin Hitchcock - Wissenschaftler und Gastdozent in Dublin - lebt sehr einsam und ist es auch, würde es aber nie zugeben. Er fragt sich die ganze Zeit, woher er die junge Frau kennt. Justin hat Kunst und Architektur studiert und unterscheidet sich bisher grundsätzlich durch seine berufliche und private Entwicklung von Joyce. Sein Charakter ist ziemlich neurotisch, gleichzeitig analytisch. Erst durch die Begegnungen mit Joyce verändert sich seine Gefühlswelt.

Joyces Vater Henry - Dad genannt - ist ein alter Mann mit Gebrechen, manchmal verwirrt und hintergründigem Humor. Er wächst einem schnell ans Herz. Auf der Suche nach Justin kommt Joyce ihrem Vater noch näher.

Conor - der Ex-Ehemann von Joyce - spielt eine untergeordnete Rolle. Beide erkennen im Laufe der Zeit, dass zu einer Ehe viel mehr gehört und das Wichtigste immer gefehlt hat: die Liebe.

Inhalt

Die 32-jährige Joyce stürzt hochschwanger eine Treppe hinunter und verliert ihr Baby. Sie überlebt nur knapp und benötigt eine Bluttransfusion. Zur gleichen Zeit spendet Justin sein Blut mit dem Hintergedanken, einmal eine besonders gute Tat zu vollbringen. Eigentlich hat er panische Angst vor Spritzen aller Art und möchte sich viel lieber mit Sarah, der Ärztin, verabreden.

Das Schicksal macht es möglich, dass die vollkommen deprimierte Joyce seine Blutspende erhält. Danach fühlt sich Joyce völlig anders, spürt fremde Empfindungen und seltsame Erinnerungen aus einem anderen Leben. Sie trennt sich nach langer Ehekrise von ihrem Mann Conor und zieht zurück in das Haus ihres alten Vaters.

Joyce erlebt nach der Bluttransfusion eine vollkommen neue Lebensphase und bemerkt, dass ihr Vater nicht mehr so jung und kräftig ist, wie sie ihn im Gedächtnis hatte: "Er war immer so stark, so belastbar...“ Seine Beine waren ungleich, aber seine Hände fest und absolut zuverlässig. Trotzdem wird er immer bleiben, was er ist: ein warmherziger Mensch mit viel Witz und Humor.

In einem Friseursalon begegnet Joyce einem scheinbar fremden Mann - Justin Hitchcock, Gastdozent in Dublin. Sofort fühlt sie sich zu ihm wie magisch angezogen. Joyce erinnert sich plötzlich an Dinge, die sie unmöglich erlebt haben kann und spricht fließend Italienisch und Latein, obwohl sie diese Sprachen nie gelernt hat: "Mi dispiace tanto, signore, La prego di ignorarlo [...lch habe keine Ahnung, was ich gerade gesagt habe ..."

Neuerdings weiß sie auch über Architektur und Kunst auf der ganzen Welt Bescheid. Ihr Vater und ihre Freundinnen halten sie für etwas verrückt. Joyce macht sich auf die Suche nach dem Unbekannten, einem inneren Gefühl folgend. Justin und Joyce sehen sich immer wieder "zufällig", aber jedes Mal kommt etwas dazwischen, sich näher kennen zu lernen.

Auf ihrer Reise begegnet sie unterschiedlichsten Menschen. Joyce begreift, dass es Dinge auf der Erde gibt, die sich nicht immer erklären lassen. Sie empfängt ständig Bilder aus der Vergangenheit: spielende Kinder, ein Mädchen mit blonden Haaren, unbekannte Familienszenen. Justin telefoniert täglich mit seiner Tochter Bea, die sich wegen ihrer Ballettaufführung in London befindet. Er scherzt mit ihr darüber, dass er sich für seine Heldentat durchaus Dankbarkeiten des Geretteten vorstellen kann, wie es in einer chinesischen Weisheit heißt.

Die Suche nach ihrem Lebensretter lenkt Joyce von ihren eigenen Problemen ab und führt von Dublin in die Großstadt London. Instinktiv bucht sie für sich und ihren Vater einen Flug in die Ungewissheit, der ihr nur kopfschüttelnd folgt. Gemeinsam besuchen sie Museen, Theater und nehmen an einer Stadtrundfahrt teil. Jeden Augenblick hofft Joyce, ihren Lebensretter zu treffen. Joyces Vater Henry schafft es irgendwie, an einer Lieblingsfernsehshow teilzunehmen, was nicht ohne komische Momente abläuft. Es wird für beide ein unglaubliches Abenteuer, zumal Henry bis dahin nie die eigenen vier Wände verlassen hat.

Justin und Joyce sehen sich nur winzige Augenblicke, meist nur aus der Ferne. Dass sich die Frau mit dem roten Mantel ständig in seiner Nähe befindet, irritiert Justin sehr. Er weiß nicht, dass sie und die Empfängerin der Blutspende eine und dieselbe Person sind. Joyce kann mit ihren neuen Leidenschaften nicht gut umgehen und fragt sich, was sie eigentlich sucht: "Ich weiß nicht, die Bilder sind alle so abstrakt. Ich weiß einfach nicht, was sie bedeuten sollen.“ Soll sie sich dem Menschen dankbar erweisen, der ihrem Leben die entscheidende Wende gebracht hat?

Justin fühlt sich seit dem Zeitpunkt der Blutübertragung nicht mehr vollkommen. Nur, was fehlt ihm und warum ist das so? Aus diesem Grund will Justin unbedingt die Person finden, die sein Blut bekommen hat.

In den über 400 Seiten des Buches wird die unglaubliche Reise von Joyce und ihrem Vater erzählt - mit vielen lustigen und auch traurigen Ereignissen.

Übrigens ...

Auszeichnungen (Auswahl)

Werke (Auswahl)

Deutsche Ausgaben
  • PS: Ich liebe dich, 2004
  • Für immer vielleicht, 2006
  • Zwischen Himmel und Liebe, 2007
  • Vermiss mein nicht, 2008
  • Ich hab dich im Gefühl, 2009
  • Zeit deines Lebens, 2010
  • Ich schreib dir morgen wieder, 2010
  • Für immer dein. Liebesgeschichten, 2010

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