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Bibliothek von Babel

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„Die Bibliothek von Babel“ ist der Titel einer Erzählung des argentinischen Schriftstellers Jorge Luis Borges? von 1941. Er entfaltet darin die Idee einer unendlichen Universalbibliothek?, die alle nur möglichen Buchstabenkombinationen? und daher theoretisch jedes mögliche Buch enthält. Borges, der seit 1955 praktisch erblindet war, leitete noch bis 1973 die argentinische Nationalbibliothek.

Ab 1975 erschienen in Italien unter der Leitung von Borges dessen Lieblingswerke ebenfalls unter dem Titel „Die Bibliothek von Babel“. Die Sammlung umfasst 30 Bände? mit phantastischen Erzählungen aus aller Welt?. In Deutschland gab? Borges diese Reihe ab 1983 heraus.

Mit der Vorstellung einer unendlichen Bibliothek verknüpft sind die Themen des Kanons? und der Enzyklopädie? – zweier Versuche also, die stetige Vermehrung von Wissen händelbar zu machen. Von ihnen und von der scheinbaren Unendlichkeit des Wissens handelt der folgende Text.

Eine unendliche Bibliothek

In seiner Erzählung von 1941 beschreibt Borges die Bibliothek von Babel als eine unendliche Ansammlung aller nur denk- oder besser: kombinierbaren Bücher, wobei die Bücher in dieser Bibliothek immer 410 Seiten? dick sein sollen und 40 Zeilen pro Buchseite und 80 Zeichen in jeder Zeile? aufzuweisen haben. Größere Bücher sind auf mehrere Bände aufgeteilt. Borges geht dabei von 25 orthographischen? Symbolen (22 lateinische Buchstaben? plus Komma?, Punkt? und Leerzeichen?) aus, mit denen diese Bücher gesetzt? sind.

Die von Borges erdachte Bibliothek enthält damit jedes Buch, das jemals geschrieben wurde, gerade geschrieben wird oder je geschrieben wird, auch jedes Buch, das ungeschrieben geblieben ist, und zwar in allen Sprachen der Welt und in jede Sprache übersetzt, die sich lateinischer Buchstaben bedient. Allerdings enthält diese Bibliothek aufgrund der vielen Kombinationsmöglichkeiten der Zeichen sehr viel mehr sinnlose Bücher als sinnhafte. Aufgabe ihrer Bibliothekare ist es deshalb, nach sinnvollen Büchern Ausschau zu halten, so Borges in seiner Erzählung.

Borges hält diese Bibliothek für endlos, auch wenn er sicher gewusst haben wird, dass diese Kombinatorik lediglich abzählbar unendlich ist. Unter den Vorgaben Borges enthält die Bibliothek 25 (hoch 410x40x80) oder 25 (hoch 1.312.000) oder noch anders ausgedrückt: 1,956 * 10 (hoch 1.834.097) unterschiedliche Bücher. Wie unvorstellbar groß diese Zahl ist, ergibt sich aus dem Vergleich mit der Anzahl von Atomen im Universum, das immer wieder auf 10 (hoch 80) geschätzt wird. Borges Bibliothek müsste auf jeden Fall mehr Bücher als Atome im Universum aufweisen.

Die Zahl lässt sich besser verstehen, wenn man bedenkt, dass es z. B. von jedem Buch 991 Billionen Variationen geben müsste, die sich nur an zwei Stellen voneinander unterscheiden. Es ist zudem ausgerechnet worden, dass der Platz im Universum nicht ausreichen würde, um auch nur alle Varianten eines einzigen 410 Seiten zählenden Buches, das sich an jeweils 12 unterschiedlichen Stellen unterscheidet, in Regalen aufzustellen. Es ist schwer vorstellbar, dass diese Menge digital speicherbar wäre – dass man also mehr Informationen als Atome in der Welt speichern können sollte, selbst wenn man diese noch so geschickt komprimieren würde. Das Ansinnen ist in dieser Größenordnung jedenfalls nicht praktisch durchführbar.

Dennoch lässt sich in dieser Bibliothek stöbern und vielleicht den nie geschriebenen dritten Band von Goethes Faust, die Autobiographie der Erzengel oder die wahrheitsgemäße Beschreibung des eigenen Todes finden, wie Borges? anhand dieser und ähnlicher Beispiele ausgeführt hat. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit, auf sinnlose Bücher zu stoßen anstatt auf sinnvolle, sehr hoch.

Bibliothek ohne Kanon

Trotz der scheinbaren Unendlichkeit verbirgt sich hinter der Bibliothek von Babel ein „Skandal der Endlichkeit des Schreibens“, der auch als eine „Eschatologie? der Schriftkultur?“ (Künzel und Bexte) bezeichnet wurde. Denn wenn alle Bücher der Welt letztlich nur aus einer endlichen Kombinatorik von Zeichen hergestellt sind, dann ist irgendwann alles gesagt und geschrieben, und selbst die Annalen? der Geschichte der Welt sind irgendwann nur noch eine Wiederholung des ewig Gleichen.

Borges hat seiner Erzählung einen Titel gegeben, der auf einen Stoff aus der Bibel anspielt: die babylonische Sprachverwirrung. Borges’ Bibliothek beinhaltet alles Wissen der Welt in einer solchen Vielfalt und in so vielen Ausprägungen – alles, was jemals geschah und alles, was noch passieren wird – dass uns diese Vielfalt in unserem eigensten Sein bedroht. Diese Entropie des Wissens zerstört nicht nur den Sinn von Sein, sondern bedroht auch die Weisheit der Menschen. Es ist eine Bibliothek ohne Kanon? (denn ein Kanon umfasst eben nicht alles jemals Geschriebene, sondern eine Auswahl des Wichtigsten) und damit ohne kollektives Gedächtnis, eine Bibliothek voll Schrift, aber ohne Filter und damit letztlich ohne Schriftkultur?.

Filtern, Speichern, Kanonisieren

Die Vorstellung dieser babylonischen Bedrohung ist nicht neu. Im Gegenteil ist das metaphysische Streben der Menschheit gegen die babylonische Sprachverwirrung und gegen die verwirrende Vielfalt des Wissensstromes eine Grundkonstante der menschlichen Kulturentwicklung. Die Erfindung der Schrift zur Stärkung des kulturellen Gedächtnisses? und als Speichermedium ist ja nichts anderes als der Versuch, aus dem Strom der Zeit Sinn zu extrahieren und einen sinnstiftenden Filter auf die scheinbar sinnlose Welt zu legen.

Die antiken Bibliotheken

Viele Anstrengungen der Menschheit vor allem auf dem Gebiet dieser Schriftkultur in Form von Büchern und Bibliotheken sind dieser Schaffung von Sinn in der babylonischen Verwirrung geschuldet. Schon im Altertum standen die Bibliotheken von Alexandria? und Pergamon? für das Ziel, alle Bücher der Welt und damit alles Wissen – allen verfügbaren Sinn – sammeln zu wollen. Nach damaliger Berechnung wären „nur“ 500.000 Buchrollen? notwendig gewesen. In ihrer Blütezeit soll die Bibliothek von Alexandria etwa 700.000 Buchrollen besessen haben.

zur Bibliotheksgeschichte der Antike

Die Bedrohung des kulturellen Gedächtnisses

Die Alexandrinische Bibliothek ist durch ihre Zerstörung erst richtig zum Sinnbild des Wissens geworden. Die Berichte über ihre Zerstörung sind zwar historisch nicht belegt, weder die Zerstörung durch Cäsar 48/47 v. Chr. noch diejenige während der Eroberung Alexandrias durch die Araber. Doch trägt gerade die Vernichtung der Bibliothek zu ihrem Nimbus bei. Der Aufbau eines allumfassenden Wissensspeichers, der uns vor dem Vergessen schützt, gehört in unseren Vorstellungen untrennbar mit seiner Bedrohung und Zerstörung zusammen. Der Brand der Herzogin Anna Amalia Bibliothek 2004 in Weimar wirkt in unserer Vorstellung wie eine sich selbst erfüllende Prophezeiung einer immerwährenden Bedrohung unseres kulturellen Gedächtnisses?.

Die Enzyklopädien

Als Bibliotheken und ihre Größe zunahmen und das bekannte Wissen der Welt immer unüberschaubarer wurde, entstand der Bedarf nach Zusammenfassungen, Konglomeraten und Übersichten. Die Literaturgattung der Enzyklopädie? entstand daher bereits in der Antike oder je nach Definition auch noch davor. Zu nennen sind hier etwa die altindischen Veden? oder die altägyptische Enzyklopädie des Amenemope?.

Der römische Gelehrte Varro? erstellte eine der ersten, heute nur in Fragmenten? überlieferte Enzyklopädie, die das Wissen seiner Zeit über Grammatik, Dialektik?, Rhetorik?, Geometrie, Arithmetik, Astronomie, Musik, Medizin und Architektur zusammenfasste. Sie war maßgeblich für die Herausbildung und Definition der mittelalterlichen freien Künste (artes liberales?). Am besten erhalten geblieben ist die „Naturalis historia“ von Plinius dem Älteren?, weshalb sie heute vielen als die erste Enzyklopädie gilt.

Mittelalterliche Enzyklopädien besaßen weit weniger Strahlkraft als ihre antiken Vorbilder, auch wenn sie erstaunliche Kompilationen? hervorbrachten wie etwa im Fall des Isidor von Sevilla? mit seinen 20 Bücher umfassenden „Origines“ (7. Jh. n. Chr.) oder gar als Vorbild für die heutige Form der Enzyklopädie gelten können wie das 80 Bücher umfassende Werk „Speculum maius“ von Vinzenz von Beauvais? (13. Jh. n. Chr.).

Die Revolution des Buchdrucks im 15. Jahrhundert entfachte eine rege Buchproduktion, weshalb man hier auch von der frühneuzeitlichen Medienrevolution des Buchdrucks spricht. Das Wissen der Welt in Buchform nahm ein das Ideal des Universalwissens bedrohendes Ausmaß an. Es ist daher kein Zufall, dass die Universalenzyklopädie in alphabetischer Ordnung im 18. Jahrhundert entstanden ist und sich der bis dahin nicht behandelten Themen des Alltags annahm. Die Berühmtheit der „Encyclopédie“ von Denis | Diderot? und d’Alembert? fußt zu einem Großteil genau darauf, auch praktisches Wissen, etwa über Handwerk und Handel, in die Enzyklopädie aufgenommen zu haben.

Im 18. Jahrhundert entstanden in Europa viele noch heute berühmte Enzyklopädien der Aufklärung, neben der französischsprachigen „Encyclopédie“ vor allem auch das deutschsprachige „Große vollständige Universal-Lexicon aller Wissenschaften und Künste“ des Verlegers Johann Heinrich Zedler? und die bis heute noch gedruckte, englischsprachige Encyclopædia Britannica?.

Während im 18. Jahrhundert ca. 600.000 deutschsprachige Drucke erschienen, wurden im 19. Jahrhundert schon ca. 1.5 Mio. Bücher alleine im deutschsprachigen Raum gedruckt. Die Enzyklopädie im 19. Jahrhundert musste diesen Informationsfluss genauso verarbeiten und bedienen, wie sie sich den veränderten sozialen Bedingungen einer breiten, bürgerlichen Sozialschicht anpassen musste. So trugen etwa in Deutschland die berühmten Großenzyklopädien des 19. Jahrhunderts (Brockhaus?, Meyer?, Pierer und Herder?) nicht unwesentlich zur Herausbildung der deutschen Nation bei, indem sie einen verbindlichen Bildungskanon definierten und transportierten.

Im 20. Jahrhundert entstanden zwar auch weiterhin enzyklopädische Großprojekte wie die Enciclopedia Italiana in Italien, dennoch wurde es offensichtlich, dass die solitäre Großenzyklopädie das Bedürfnis nach umfassender Information nicht mehr decken konnte. Die Enzyklopädien zogen sich auf einen bürgerlichen Bildungskanon zurück und überließen weite Teile der Information dem immer schneller wachsenden Zeitungs- und Zeitschriftenmarkt sowie unzähligen Speziallexika.

Dass die Enzyklopädie? in Printform? als verdichtetes Medium? heute an ihre Grenze gekommen ist, lässt sich nicht nur an der rasant angewachsenen Titelproduktion im deutschsprachigen Raum ablesen (ca. 15 Mio. Titel für das 20. Jahrhundert), sondern auch an der trivialen Informationsmasse, die im Rundfunk täglich produziert wird. Ganz gleich, ob sich relevante Information nun alle fünf, zehn oder hundert Jahre verdoppelt – die Enzyklopädisierung wechselte Printform zur CD und DVD und hat sich neuerdings aufgemacht, nur noch elektronisch im Internet zu existieren. Ob rein elektronische Enzyklopädien allerdings einmal so alt werden können wie die des Plinius, ist eine ganz andere Frage.

Die Bibliothek von Babel im Internetzeitalter

Schon Gottfried Wilhelm Leibniz? wollte mit der Einführung einer auf Logik? beruhenden Universalsprache? den Konflikten der babylonischen Sprachverwirrung ein Ende bereiten. Er setzte dabei auf das seiner Meinung nach grundlegendste aller Systeme für die Wissenschaft: das Binärsystem, wofür er sogar einen Rechenautomaten vorsah. Leibnitz glaubte, dass die Wahrheit einer Aussage logisch berechenbar sei. Wie weit er seiner Zeit damit voraus war, können wir erst heute beurteilen, da sich die Revolution der binären Welt im Computerzeitalter mit rasender Geschwindigkeit entwickelt.

Das Internet gründet heute auf dieser binären Betrachtung der Welt, es ist zudem eine Schriftkultur dritter Ordnung, die auf der Erfindung der Schrift und des Buchdrucks aufsetzt und sie entscheidend erweitert. Die Hypertextstruktur? des Internets hat ähnliche Utopien entfacht wie die Medienrevolutionen vor ihr. Auch vom Internet wurde und wird mit unverminderter Euphorie erwartet, dass es alles Wissen der Welt zur Verfügung stellt. Während die Enthusiasten und Vordenker des Webs als universeller Enzyklopädie und bibliothekarischem Wissensspeicher noch in den 1990er Jahren belächelt wurden, hat das Internet mittlerweile scheinbar begonnen, die Utopie des vernetzten Allwissens einzulösen.

Es entstehen – in wechselseitigem Zusammenwirken durch die Mithilfe der Nutzer – universelle Wissensplattformen wie etwa das Bücher-Wiki. Dazu haben etliche Internetunternehmen und Institutionen damit begonnen, das in Büchern gespeicherte Wissen zu digitalisieren und im Internet per Volltextsuche abrufbar zu machen. Weshalb 40 Jahre nach dem von Marshal McLuhan erklärten Ende des Buchzeitalters die Rufe wieder zugenommen haben, die jenes Ende jetzt wirklich für gekommen halten.

Beendet das Internet die Bedrohung der babylonischen Vielfalt?

Auf jeden Fall beginnt das Internet die auf Linearität ausgerichtete Buchkultur zu verändern: Die Suche ersetzt zunehmend das Stöbern und explorative Vorgehen bei der Erarbeitung eines Themengebietes: Die Texte der Internets werden nicht mehr von vorn bis hinten gelesen sondern überflogen, sie werden gescannt. Dass aber das Medium unsere Wahrnehmung formt, ist unbestritten. So hat die Suchmaschine den Zettelkasten der klassischen Bibliothek abgelöst.

Der Traum von einer universellen Universalbibliothek?, die per Volltextsuche eine algorithmisch errechnete Antwort auf alle Fragen findet, scheint damit die Bedrohung beseitigt zu haben, die von der Unendlichkeit der Bibliothek von Babel ausgeht. Denn die Benutzer der Suchmaschinen haben eine mächtige Funktion an der Hand, um ihre babylonische Bibliothek zu durchsuchen und die sinnlose Information von der sinnhaften zu trennen, nämlich die relevanzbewertete Trefferliste der Suche.

Die Suchmaschine produziert keinen Kanon der Wahrheit

Doch das Problem der Menschen, Wahrheit zu finden und als kulturelle Überlieferung in einen Kanon zu bringen, wird durch die Suchmaschine letztlich nicht eingelöst. Im Gegenteil, die Suchmaschine ordnet zwar wie von „unsichtbarer Hand“ das Wissen der Welt fein säuberlich wie auf einer Perlenschnur auf. Aber einen Kanon? oder Wahrheit produziert sie nicht. Denn sie bringt nur Auffälliges und Markantes nach oben und verdeckt dabei das Unscheinbare, Zarte und Leise, das gleichwohl ebenso wissenswert ist. Die Suchmaschine verdeckt den Long-Tail, der sie groß gemacht hat, große und wichtige Teile der Bibliothek von Babel geraten in Vergessenheit.

Die Selbstreferenzialität der Suchmaschine ist das Problem, das sie vorgab zu lösen. Indem sie errechnet, was wichtig ist, macht sie das, was wichtig war, wichtiger und das, was unwichtiger war, unwichtiger. Die Suchmaschine von heute ist ein automatischer, sich selbst verstärkender Trichter, der sich selbst von der Rückkopplung abgeschnitten hat. Was in den Suchmaschinen nicht zu finden ist oder noch schlimmer: nicht auf den ersten Seiten der Trefferliste zu finden ist, ist nicht existent. Der Wissenskanon der Menschheit wird heute von einem Computer nur scheinbar neutral und unbestechlich errechnet.

Autor: Björn Hoffmann

Werk

  • Die Bibliothek von Babel bei Jokers
  • Borges, Jorge Luis: Die Bibliothek von Babel, Reclam Ditzingen 1974, ISBN-13: 978-3150094976

Sekundärliteratur

  • Anderson, Chris: The Long Tail - Der Lange Schwanz. München 2007
  • Assmann, Aleida: Sammler - Bibliophile - Exzentriker. Literatur und Anthropologie, Bd. 1. Narr Verlag, Tübingen 1998
  • Battelle, John: Die Suche. Geschäftsleben und Kultur im Banne von Google & Co. Börsenmedien, Kulmbach 2006
  • Battles, Matthew: Die Welt der Bücher. Eine Geschichte der Bibliothek, Düsseldorf, 2007
  • Blom, P. / Bischoff, M: Das vernünftige Ungeheuer. Diderot, d'Alembert, de Jaucourt und die Große Enzyklopädie, Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 2005
  • Burke, P./ Wolf, M.: Papier und Marktgeschrei. Die Geburt der Wissensgesellschaft, Wagenbach Verlag, Berlin 2002
  • Canfora, Luciano: Die Verschwundene Bibliothek. Das Wissen der Welt und der Brand von Alexandria. Rotbuch Taschenbuch 1104, Rotbuch-Verlag, Hamburg 1998
  • Halbwachs, M.: Das Gedächtnis und seine sozialen Bedingungen, Luchterhand Verlag, Berlin u.a. 1966
  • Kelly, Kevin: Das Ende Der Kontrolle. Die Biologische Wende in Wirtschaft, Technik und Gesellschaft, Bollmann Verlag, Regensburg 1997
  • Künzel, Werner / Bexte Peter: Allwissen und Absturz. Der Ursprung des Computers. Insel Verlag, Frankfurt am Main 1993
  • Machill, Marcel / Beiler, Markus: Die Macht Der Suchmaschinen = the Power of Search Engines. Halem Verlag, Köln 2007
  • McLuhan, M. / Nänny, M.: Die Gutenberg-Galaxis. Das Ende des Buchzeitalters, Econ Verlag, Düsseldorf u. a. 1968
  • Münker, Stefan: Mythos Internet. Edition Suhrkamp Bd. 2010. Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 1997
  • Plinius der Ältere: Naturalis historia. Naturgeschichte, Reclam Verlag, Stuttgart 2005

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