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Broch, Hermann

ein österreichischer Schriftsteller, der während der Nazizeit verboten war

Hermann Broch portrait photograph, 1909
Hermann Broch 1909 anlässlich seiner Hochzeit; von unknown photographer (Eigenes Werk) [Public domain], via Wikimedia Commons

Leben

Textilfabrikant

Geboren wurde Hermann Broch am 1. November 1886 in Wien als Sohn von Josef Broch (1852–1933) und Johanna (1863–1942; geb. Schnabel). Die jüdische Familie war wohlhabend und der Vater betrieb in Teesdorf bei Wien eine Textilfabrik. Somit war Hermann Broch prädestiniert, später in die elterliche Fabrik einzusteigen. Wohl deshalb studierte er Textiltechnik in Wien an der Technischen Hochschule sowie Textilmaschinenbau in Mülhausen (1904 bis 1907).

1907 trat er nach Abschluss seiner Studien als Assistenzdirektor in die väterliche Textilfabrik ein, obwohl er sich damals schon über seine schriftstellerischen Ambitionen klar war. Um seine Eltern nicht zu enttäuschen hielt er sie geheim.

1909 konvertierte Hermann Broch vom Judentum zum Katholizismus und heiratete Franziska von Rothermann, Tochter eines adeligen Fabrikbesitzers. 1910 wurde der gemeinsame Sohn Hermann Friedrich Maria geboren. Hermann Broch interessierte sich neben seiner Ehefrau auch für andere Frauen und so endete seine Ehe mit Franziska 1923.

1915 übernahm Hermann Broch als Verwaltungsrat die Leitung der väterlichen Firma. In dieser Zeit begann Hermann Broch mit einem autodidaktischen Studium der neukantianischen Philosophie und Phänomenologie. In den Zeitschriften Brenner und Summa veröffentlichte er erste wertphilosophische und literaturkritische Artikel?.

Hermann Broch pflegte Umgang bzw. Freundschaften mit Robert Musil, Rainer Maria Rilke, Elias Canetti?, Leo Perutz, Georg Lukács?, Franz Blei?, aber auch mit Ea von Allesch?, einem ehemaligen Aktmodell, die seine Freundin und Muse wurde und selbst schrieb.

Mehr und mehr zog er sich aus seiner Fabrik heraus und widmete sich seinen schöngeistigen Interessen. Nach dem Verkauf der Fabrik im Jahr 1927 studierte Hermann Broch in Wien Mathematik, Philosophie und Physik (nach anderen Quellen Psychologie). Besonders gerne ging er in die Vorlesungen der Vertreter des "Wiener Kreises" wie Moritz Schlick und Rudolf Carnap. Nach diesem Studium entschied er sich zu einem Leben als freier Schriftsteller. Das war ein Risiko, weil ihm die Einkünfte aus dem verbliebenen Vermögen kein sicheres Auskommen garantierten.

Freier Schriftsteller

Hermann Broch war etwa 40 Jahre alt, als er sich für ein freies Leben als Schriftsteller entschied. Und erst im Alter von 45 Jahren veröffentlichte er seinen ersten Roman, Die Schlafwandler, eigentlich eine Romantrilogie, die in den Jahren 1930/32 erschien. Finanziell war das Werk? kein großer Erfolg.

1933 erschien ein kleinerer Roman mit dem Titel Die Unbekannte Größe. In diesem Werk? spielen die Umbrüche in der Physik und Mathematik der 1920er Jahre eine große Rolle. Wie, so fragt Hermann Broch, kann man in einer irrationalen Welt sein Leben trotzdem rational bewältigen?

Ebenfalls in den frühen 1930er Jahre schrieb Hermann Broch Dramen. So erscheint die Tragödie Die Entsühnung, in der die sozialen Konflikte der Weimarer Republik im Mittelpunkt stehen, und die Komödie Aus der Luft gegriffen oder Die Geschäfte des Barons Laborde, in der die komischen Aspekte einer Gesellschaft geschildert werden, die unter die Dominanz ökonomischer Mächte geraten ist.

Noch kaum beachtet ist das lyrische Werk Hermann Brochs in den 1930er Jahren, das im Kontext der zeitgenössischen Naturlyrik? entstanden ist.

1935 erschien der Essay James Joyce und die Gegenwart. Ende 1935 beendete Broch auch den so genannten "Bergroman" in seiner ersten Fassung. Hermann Broch wollte dem nie abgeschlossenen Buch den Titel Demeter oder die Verzauberung geben. Er beschreibt darin, wie eine irrationale Macht in ein alpenländische Bergdorf eindringt, was zu Ritualmorden und Massenwahn führt. Dass mit der irrationalen Macht der Nationalsozialismus symbolisch-parabelhaft beschrieben wurde, war schnell klar, doch hat das Buch auch eine mythisch-religiöse Ebene, die sich in Mutter Gisson, der Gegenfigur zum diktatorischen Marius Ratti, offenbart, die Demeterzüge trägt.

1936/37 unterbrach Hermann Broch die Arbeit an dem "Bergroman", weil er an einer Resolution? an den Völkerbund schrieb. Sie war eine Kampfansage an den Totalitarismus eines Stalin und eines Hitler. Den Völkerbund wollte Hermann Broch dazu drängen, sich für die Verteidigung der Menschenrechte und Menschenwürde einzusetzen. Es gelang ihm allerdings nicht, Unterstützung für seine Resolution? zu gewinnen.

Für den Rundfunk schrieb Hermann Broch 1937 Die Heimkehr des Vergil. Es war eine Novelle und als solche die erste Fassung seines späteren Vergil-Romans.

Leben im Exil

1938 marschierten die Nazis in Österreich ein und Hermann Broch wurde kurzzeitig durch die Gestapo inhaftiert. Das war ihm Warnung genug, um ein paar Monate später aus dem besetzten Österreich zu fliehen und mit Hilfe von Albert Einstein und Thomas Mann über England und Schottland in die USA zu emigrieren.

Schon im März 1938, als Hermann Broch von der Gestapo verhaftet worden war, schrieb er an der dritten Fassung des späteren Vergil-Romans. Damals sah er das Werk? noch als Novelle und wollte ihm den Titel Erzählung vom Tode geben. Durch die Verhaftung sah sich Hermann Broch in seiner Existenz bedroht. Er beschrieb die Verhaftung als Zustand, "der mich zwingender und zwingender zur Todesvorbereitung, zu sozusagen privater Todesvorbereitung nötigte. Zu einer solchen entwickelte sich die Arbeit am Vergil."

Die erste Zeit in Amerika war für Hermann Broch nicht einfach. Davon zeugt ein umfangreicher Briefwechsel?. Er engagierte sich für verschiedene Flüchtlingskomitees, musste häufig seine Wohnung wechseln und klagte über Arbeitsüberlastung. Die schriftstellerische Produktion war kaum kontinuierlich. Unterstützung erhielt Hermann Broch von Freunden und akademischen Stiftungen.

Als Heinrich Eduard Jacob (1889–1967) im Juli 1939 in die Emigration ging, übergab ihm Stefan Zweig (1881–1942) das Manuskript (Typoskript?) des brochschen "Bergromans" erster Fassung in London. Jacob brachte es nach New York und übergab es am 16. August 1939 Broch. Daneben existierte ein Fragment? einer zweiten Fassung des Romans. Daran arbeitete Hermann Broch mit Unterbrechungen von 1936 bis 1938. Hermann Broch übergab das Fragment? Frank Thiess?, bevor er aus Österreich emigrierte. Thiess schickte es noch im Sommer 1938 über die Schweiz an Broch, der damals zwei Monate lang bei seinen Übersetzern Edwin und Willa Muir in St. Andrews/Schottland lebte.

In Amerika beendete Hermann Broch seinen Roman Der Tod des Vergil und begann ähnlich wie Elias Canetti? an einem Essay über das Verhalten der Masse zu arbeiten, der jedoch unvollendet blieb. Der Tod des Vergil entstand aus früheren Novellenfassungen, die er umfangreich ausbaute. Erst 1945 bekam das Werk? seinen endgültigen Titel. Mit dem Roman parallelisierte Hermann Broch die kulturelle Umbruchszeit des Augusteischen Zeitalters und die eigene Gegenwart. Broch glaubte, dass zu seiner Zeit eine alte Kultur zu Ende ginge - genau wie in der Antike - und die Konturen einer neuen Zeit sichtbar würden. Die Monologe? des sterbenden Vergils dienten Hermann Broch dazu, mit der Kultur der untergehenden Epoche seiner Zeit abzurechnen. Andererseits kommt in den vergilschen Traumvisionen Brochs Hoffnung auf den Beginn einer neuen Menschheitsepoche mit einem neuen religiösen Zentrum zu Ausdruck.

Aber der Vergil hatte noch eine andere Schicht. In ihn ist die psychische Arbeit eingegangen, die Hermann Broch leisten musste, um die Bedrohungen seines Lebens zu bewältigen. Es waren nicht nur äußere Situationen, die ihn bedrohten, sondern auch innere, die er mit Hilfe einer langen Psychoanalyse zu bewältigen suchte. Hermann Broch brauchte Jahrzehnte, um schließlich zur eigenen Individuation zu gelangen. Dieser Prozess der inneren Reifung ist im Tod des Vergil nachzuempfinden, wenn Broch in seinem Roman an dem Protagonisten Vergil symbolisch den Zusammenbruch der Abwehr von prägenitalen Ängsten darstellt. Dieser Zusammenbruch ermöglicht erst einen Entwicklungsprozess in Stufen. Die Reifung führt so weit, dass der Tod am Ende des Romans nicht mehr eine unzumutbare Kränkung des Narzissmus darstellt, sondern als glückliche Vereinigung mit der All-Mutter vorstellbar wird.

In verschiedenen Arbeiten zu den internationalen Menschenrechten griff Hermann Broch im amerikanischen Exil auf seine 1936/37 geschriebene Resolution? an den Völkerbund zurück, die er jedoch nicht veröffentlicht hatte. Auch mit dem Totalitarismus, der Totalwirtschaft und der Demokratie setzte sich Hermann Broch auseinander, wie Aufsätze? beweisen, die noch heute aktuell sind.

1942 mietete sich Hermann Broch bei seinem Freund Erich von Kahler? in Princeton ein, der ebenfalls ein exilierter Schicksalsgenosse war.

1947 und 1948 schrieb er an dem Buch Hofmannsthal und seine Zeit. In diesem Essay wandte sich Hermann Broch der Kultur Österreichs im späten 19. Jahrhundert zu. Für diese Zeit des Liberalismus und der Wiener Moderne prägte Broch den Begriff der "fröhlichen Apokalypse".

1949 siedelte Broch nach einem längeren Krankenhaus-Aufenthalt nach New Haven, Connecticut, über. Dort pflegte er Kontakte zur Fakultät der Yale University, besonders zum dortigen German Department. Ebenfalls 1949 heiratete Hermann Broch die Malerin Annemarie Meier-Graefe.

1950 veröffentlichte Hermann Broch seinen letzten Roman Die Schuldlosen. Darin wendete er sich in elf Erzählungen den Jahrzehnten zwischen 1913 und 1933 in Deutschland zu. Hannah Arendt nannte die darin enthaltene Geschichte der Magd Zerline eine der schönsten Liebesgeschichten der Weltliteratur.

1951 beschäftigte sich Hermann Broch noch einmal mit seinem "Bergroman". Es entstand noch eine dritte Fassung des Romans, die aber wie die beiden anderen Fassungen unvollendet blieb.

Hermann Broch starb am 30. Mai 1951 in New Haven/Connecticut an einem Herzschlag.

Freunde und literarische Gesellschaften hatten Hermann Broch noch in seinem Todesjahr für den Literatur-Nobelpreis vorgeschlagen.

Werk

Brochs Werk erschien in siebzehn Bänden, herausgegeben von Paul Michael Lützeler, zwischen 1974 und 1981 im Suhrkamp Verlag.

Man hat Hermann Broch als Poeta doctus des frühen 20. Jahrhunderts bezeichnet, weil er wissenschaftlich und philosophisch geschult war. Er hat die künstlerischen Avantgardebewegung und das Auseinanderbrechen der alten Ordnung im Ersten Weltkrieg erlebt. Das alles hat er in seinem Werk? theoretisch zu verarbeiten gesucht. Seine Romane können als Versuch gesehen werden, seine Epoche zu deuten und zu reflektieren. Als in den 1920er Jahren die philosophischen Fakultäten in eine Vielfalt von Humanwissenschaften auseinanderbrachen und eine Gesamterkenntnis der menschlichen Existenz von diesen aufgesplitterten Menge an neuen und alten Wissenschaften nicht mehr zu erwarten war, griffen Hermann Broch und andere Schriftsteller selbstbewusst nach der Möglichkeit, diese Aufgabe der Literatur zu übertragen.

Als Schriftsteller befreite er sich von dem Pathos und antirationalistischen Affekt des Expressionismus und analysierte seine Zeit unabhängig von einer politischen Richtung im erzählerischen Experiment. Das wird deutlich, wenn man seine Essays, Briefe? oder werkbegleitenden Schriften liest.

Aufschlussreich für die Motive Hermann Brochs ist vor allem seine 1941 verfasste Autobiographie, in der er schreibt: "Dies ist nur insoweit eine Autobiographie, als damit die Geschichte eines Problems erzählt wird, das zufällig mit mir gleichaltrig ist, so dass ich es - wie übrigens ein jeder aus meiner Generation, der es zu sehen gewillt gewesen war - stets vor Augen gehabt habe: es ist ... das Problem des Relativismus, für den es keine absolute Wahrheit, keinen absoluten Wert und somit auch keine absolute Ethik gibt .. und dessen apokalyptische Folgen wir heute in der Realität erleben."

Hermann Broch hat in seinem Werk? neue, bis dahin unbekannte Stilelemente? eingeführt. Besonders zu erwähnen: der Innere Monolog. An vielen Stellen seines Werks? reflektierte er wissenschaftliche Erkenntnisse und Forschungen, aber auch mit der Welt der Träume setzte er sich intensiv auseinander.

Unter anderem schätzten folgende Intellektuelle das Werk Hermann Brochs: Maurice Blanchot?, Erich von Kahler?, Hannah Arendt, George Steiner?, Villy Sørensen, Milan Kundera, Elias Canetti? und Thomas Bernhard.

Übrigens…

Der Roman Auslöschung von Thomas Bernhard empfiehlt fünf Bücher zu lesen, darunter Brochs Esch oder Die Anarchie.

Am 26. April 1962 wurde eine Gedenktafel an Hermann Brochs Geburtshaus in Wien 1, Franz-Josefs-Kai 37 angebracht, die an den Schriftsteller erinnert. Und 1970 benannte man in Wien Meidling (12. Bezirk) eine Gasse nach ihm.

Im Rathaus der österreichischen Marktgemeinde Steinfelden-Teesdorf befindet sich ein Hermann-Broch-Gedenkraum. Das Arbeitszimmer ist mit Erinnerungsstücken ausgestattet: Schreibtisch, Möbel, Gemälde, Kleidungsstücke, sämtliche Werke, Fotos und andere Dokumentationen.

Auszeichnungen (Auswahl)

  • 1942: Literaturpreis der amerikanischen Academy of Arts and Letters
  • 1941: Guggenheimpreis
  • 1942 und 1944: Preis der Rockefeller-Stiftung an der Princeton University
  • 1950 Bestellung zum Honorary Lecturer an der Yale University

Werke (Auswahl)

Die Schlafwandler (1930/32)

In der Trilogie? wird der Zerfall der Werte und der Persönlichkeit in der modernen Gesellschaft dargestellt. Der Moderne geht die Religion und damit der Sinn des Daseins verloren. Der Säkularisierungsprozess wird durch drei Figuren, die drei Generationen angehören, dargestellt.

Der erste Teil der Trilogie? heißt "Pasenow oder die Romantik". Gezeigt wird in diesem Romanteil eine romantisch-nostalgische Sicht. Sie leugnet die faktische Realität.

Der zweite Teil "Esch oder die Anarchie" zeigt einen Helden, der religiöse Sehnsüchte hat, sie aber nirgends befriedigen kann, weil er orientierungslos von einem Wertesystem ins andere taumelt.

Huguenau oder die Sachlichkeit, der dritte Teil der Trilogie?, beschreibt unsere Zeit: Alle Wertesysteme müssen sich der Maxime kommerziellen Gewinns unterordnen. Sachlich-zynisch wird dies geschildert.

Literaturkritiker zählen das Buch zu den wichtigsten Werken des europäischen modernen Romans und stellen es in eine Reihe mit Ulysses von James Joyce, mit Heinrich Manns Kaiserreich-Trilogie, Thomas Manns Zauberberg, Döblins Berlin Alexanderplatz, Musils Mann ohne Eigenschaften und anderen ähnlichen Werken. Das Werk zu interpretieren ist nicht einfach: Anspielungsreichtum, Vielschichtigkeit und dichterische Symbolvielfalt stehen einer eindeutigen Auslegung oft entgegen.

Die Schlafwandler ist Brochs erfolgreichstes und international verbreitetstes Werk. Lange Zeit hat man sie als typisches Buch der Klassischen Moderne? gelesen, doch die jüngere Forschung meint auch Anklänge an die Postmoderne erkennen zu können.

Der Tod des Vergil (1945)

Der Tod des Vergil reflektiert den Ästhetizismus der Literatur, der das Handeln hemmt. Konsequent verwendete Hermann Broch den Inneren Dialog?, archetypische Figuren und eine lyrisch-visionäre Sprache, die manchmal rhetorisch überlastet scheint.

Thomas Mann bezeichnete das Werk? als eines der ungewöhnlichsten und gründlichsten Esperimente, "das je mit dem flexiblen Medium des Romans unternommen wurde".

Der Versucher (1953)

Unter dem Titel der Versucher gab Felix Stössinger 1953 posthum als Band 4 der Gesammelten Werke (Rhein-Verlag Zürich) den "Bergroman" heraus. Er verwendete dazu alle drei entstandenen Fassungen des Romans, obwohl Hermann Broch selbst die beiden ersten Fassungen verworfen hatte.

1967 erschien die erste Fassung des "Bergromans" als Die Verzauberung und inspirierte Barbara Frischmuth? zu ihrer Demeter-Trilogie.

Weitere Werke

  • 1933 Die unbekannte Größe
  • 1950 Die Schuldlosen
  • 1974 Hofmannsthal und seine Zeit
  • 1976 Die Verzauberung

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