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Drucktechniken

Hoch- und Tiefdruck

Bis zum 19. Jahrhundert druckte man im Hochdruck oder Tiefdruck, meistens im Hochdruck, obwohl das Verfahren die Ausdrucksmöglichkeiten einschränkte und der Tiefdruck, besonders der Kupferstich viel differenzierter sein konnte. Aber auch der Tiefdruck hatte Nachteile, z. B. einen steifen Bildstil. Nur mit der Radierung?, auch eine Technik des Tiefdrucks, konnte man Linien und Strukturen besser darstellen. Aber auch dieses Verfahren war aufwendig und teuer. Rationelle Druckmethoden waren so unmöglich.

Dann kam die Industrialisierung. Und sie brachte Chemie, Elektrizität und Maschinen. Man ersetzte die Handarbeit an der Druckpresse? durch Maschinenarbeit. Farben? wurden nicht mehr selbst gemischt, sondern in Farbenfabriken hergestellt, Papier nicht mehr von Hand geschöpft, sondern in Papierfabriken? in Endlos-Bahnen hergestellt.

Flachdruck

Hier nun kommt die Erfindung des Flachdrucks durch Alois Senefelder? ins Spiel. Er nannte sein Verfahren "Chemische Druckerey", weil er beim Drucken? druckende und nichtdruckende Teile, die auf einer Ebene lagen, chemisch voneinander trennte. Am besten ließ sich dazu als Unterlage Stein verwenden, weshalb man auch von der besonderen Form des Steindrucks sprach.

Mehr Infos zum Steindruck

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