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Erzählen

Erzählen bedeutet das mündliche oder schriftliche Darstellen einer Geschichte - das bedeutet, von realen oder fiktiven Ereignissen und deren Abfolge in einem zeitlich festgelegten Zusammenhang. Der lateinische Begriff lautet Narration. Literatur, die sich diesem Zweck verschrieben hat, nennt man erzählende oder auch epische Literatur, im Unterschied zum Drama und zur Lyrik. Man unterscheidet folglich die Narration als Prozess (das Erzählen) von der Narration als Produkt (die Erzählung).

Als Erzähler bezeichnet man sowohl den mündlich?, leibhaftig Erzählenden als auch die fiktive Instanz, die in einem epischen Werk die Erzählung vermittelt, jedoch nicht mit dem Autor des Werkes verwechselt werden darf.

Mit dem Erzählen und den Produkten des Erzählprozesses beschäftigen sich die Erzähltheorie oder auch -forschung sowie - unter dem Einfluss des Strukturalismus? - die Narratologie.

Sekundärliteratur

  • Genette, Gerard: Die Erzählung. Stuttgart, UTB 1998, ISBN: 978-3825280833
  • Martinez, Matias / Scheffel, Michael: Einführung in die Erzähltheorie. München, C. H. Beck Verlag 2003, ISBN: 978-3406471308
  • Petersen, Jürgen H.: Erzählsysteme. Eine Poetik epischer Texte. Stuttgart, Metzler Verlag 1993, ISBN: 978-3476008961

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