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Experiment mit Wortverschiebung

Man nehme ein, zwei Sätze? oder eine Gedichtstrophe? (eigenes Material oder fremdes) und vertausche die Position von Wörtern. Dies sollte selbstverständlich mit System erfolgen. Geeignet sind Substantive?, Adjektive?, Verben?, jedoch nur eine Wortgruppe pro Versuchsaufbau. Das letzte zu vertauschende Wort nimmt in der folgenden Strophe? die Position des ersten Wortes ein, die anderen Worte verschieben sich um eine Stelle (andere Vorgehensweisen sind natürlich möglich). Es entstehen so viele Strophen? wie zu verschiebende Wörter vorhanden sind. Zum Schluss kann die erste Strophe? wiederholt werden – so schließt sich der Kreis.

Was bleibt?

Was bleibt von mir,
ist nur ein Wort,
genährt vom Bild,
vom Klang, Geruch,
Geschmack und Tasten.
Was bleibt von mir?

Was bleibt von mir,
ist nur ein Tasten,
genährt vom Wort,
vom Bild, vom Klang,
Geruch, Geschmack.
Was bleibt von mir?

Was bleibt von mir,
ist nur Geschmack,
genährt vom Tasten,
vom Wort, vom Bild,
von Klang, Geruch.
Was bleibt von mir?

Was bleibt von mir,
ist nur Geruch,
ihn nährt Geschmack,
ein Tasten, Wort,
ein Bild, ein Klang.
Was bleibt von mir?

Was bleibt von mir,
ist nur ein Klang,
ihn nährt Geruch,
Geschmack und Tasten,
ein Wort, ein Bild.
Was bleibt von mir?

Was bleibt von mir,
ist nur ein Bild,
genährt vom Klang,
Geruch, Geschmack,
ein tastend Wort.
Was bleibt von mir?


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