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Lirot, Eva

Eva Lirot (geb. am 07. Juni 1966 in Diez an der Lahn) ist eine deutsche Krimi- und Thriller?-Autorin.

Leben und Schreiben

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Eva Lirot wurde in dem rheinland-pfälzischen Ort Diez geboren und ist dort vergleichsweise wohlbehütet aufgewachsen. Bereits in der Grundschule schrieb sie kurze Geistergeschichten, angeregt durch ihr damaliges Lieblingsbuch „Das kleine Gespenst“ von Otfried Preußler. In ihrer Jugendzeit verfasste sie dann lieber Songtexte?, kleine Theaterstücke und Büttenreden? und machte nach einem kurzen Intermezzo bei einem Textilhändler das Abitur an der Tilemannschule in Limburg (Hessen).

Kurz darauf folgte die erste Berührung mit der Halbwelt. Ihre Berufsausbildung absolvierte sie nämlich bei einer Bank... . Doch angelockt vom Duft der großen weiten Welt hielt es sie dort nicht lange. Sie nahm einen Job am Flughafen in Frankfurt am Main an, der ihr einige Auslandsaufenthalte in den USA und Kanada ermöglichte. Drei Jahre später beschränkte sie ihre berufsbedingte Wanderschaft nur noch auf den Großraum Hessen und machte Station bei der Gesellschaft für Zahlungssysteme, einer Bauträgergesellschaft, einem Unternehmen für Flüssiggas und beim Deutschen Golfverband.

In der Zwischenzeit manifestierte sich Eva Lirots Wunsch, einmal eine „richtige Schriftstellerin“ zu werden. Parallel zu ihren Berufen belegte sie den Kurs Belletristik? bei der „Schule des Schreibens“? in Hamburg. Dabei entstand ihr erster Roman, sehr stark mit autobiografischen Zügen durchsetzt, den Eva Lirot jedoch für kein Geld dieser Welt veröffentlicht sehen möchte.
Ein erster Erfolg in schriftstellerischer Hinsicht gelang ihr im Jahr 2003 mit ihrer Kurzgeschichte „Der unheimliche Fremde“, mit der sie es immerhin bis in die Finalistenrunde eines Wettbewerbes von Buch Habel schaffte.

2002 begann sie ein Studium an der Fern-Universität in Hagen, Hauptfächer Literatur- und Soziale Verhaltenswissenschaften. Das Ergebnis ist ein Magister in Literaturwissenschaft (2006) – und die Veröffentlichung ihres ersten Kriminalromanes „Rendezvous mit dem kleinen Tod“ (2007) im Prolibris Verlag. 2010 folgte der Thriller? „Seelenbruch“ im Schardt Verlag. 2011 erscheinen die Kurzgeschichten „Sherlock Grabowski“ und „Die Mörderpuppe“ in den Krimi-Erzählbänden „Tod im Taunus“ und “Das Mordshaus an der Lahn“, beide aus dem KBV-Verlag. Erscheinungstermin für Eva Lirots dritten Roman: März 2012, Sutton Verlag.

Eva Lirots Bücher zeichnen sich aus durch die stets sehr außergewöhnliche Themenwahl, viel Hintergrundwissen und einem auf Tempo angelegten, sehr prägnanten und lebendigen Schreibstil.

„Rendezvous mit dem kleinen Tod“ (2007)

Paradise steht auf dem Sprayfläschchen, das die Frankfurter Kripo neben der Leiche einer jungen Frau findet. Das kriminaltechnische Labor kann nicht alle Inhaltsstoffe bestimmen, aber es scheint sich um eine neue Droge zur sexuellen Stimulation zu handeln. Und nur wenig später findet man den nächsten Toten mit einem Fläschchen Paradise. Die Kripo durchsucht seinen Computer und findet E-Mails, in denen er um die Nachlieferung des Sprays geradezu fleht. Eine fieberhafte Suche nach dem Dealer dieser offensichtlich hochgefährlichen Lifestyledroge beginnt. Doch dann erfährt das Team des unkonventionellen Kommissars Jim Devcon durch einen anonymen Hinweis, dass ein internationales Pharmakonsortium das Spray auf den Markt bringen will. Die Tests an Menschen haben bereits begonnen. Ist ihr Leben in Gefahr? Viel Geld steht auf dem Spiel um ein Präparat, das höchste sexuelle Erregung auslöst und zuverlässig zum Orgasmus führt ...

„Seelenbruch“ (2010)

Dreister Mord im Kaiserdom! So titeln die Zeitungen nach dem brutalen Verbrechen, das während der Bischofsweihe im Dom von Frankfurt stattfindet. Hauptkommissar Jim Devcon bekommt es mit einem Serienmörder zu tun, der kaltblütig genug ist, eines seiner Opfer im Beichtstuhl einer vollbesetzten Kirche zu ermorden. Bei den Ermittlungen findet die SOKO Jack entscheidende Hinweise im Internet – in der Welt der Online-Gemeinschaften. Doch welche Rolle spielt die Studentengruppe um Laura Münchberg bei der Aufklärung des Falls? Wieso sucht der Mörder seine Opfer bevorzugt in diesem Kreis? Die Frage bleibt offen – bis Devcon in Münchbergs geheimnisvoller Vergangenheit auf nicht öffentlich gemachte Experimente stößt: Experimente mit einem Enzym, das den Tod besiegen soll ...

Übrigens ...

... ist das Pseudonym Eva Lirot ein Anagram?, mit dem die Schriftstellerin ihre Bewunderung für Frankreichs großen Philosophen Voltaire zum Ausdruck bringt, ihr Vorbild in Sachen Rückrat und Menschlichkeit.

Auszeichnungen/Jury (Auswahl)

  • 2007 Gewinnerin des Ultra-Kurzkrimipreises der Mörderischen Schwestern mit „Totentanz“
  • 2010 Jurorin für den Glauser Preis des Syndikats in der Sparte: Bester deutschsprachige Kriminalroman des Jahres.

Werke (Auswahl)

  • Bücher von Eva Lirot bei Jokers
  • Rendezvous mit dem kleinen Tod. Kriminalroman. Prolibris Verlag. Kassel 2007. ISBN 978-3-935263-51-1
  • Seelenbruch. Thriller. Schardt Verlag. Oldenburg 2010. ISBN 978-3-89841-504-0
  • Sherlock Grabowski. In: Tod im Taunus. Hrsg. Richard Lifka. KBV-Verlag. Hillesheim 2011. ISBN 978-3-942446-21-1
  • Die Mörderpuppe. In: Das Mordshaus an der Lahn. Hrsg. Klaus Frahm. KBV-Verlag. Hillesheim 2011. ISBN 978-3-942446-23-5
  • Eiskalte Ekstase. Kriminalroman. 2012
  • (als Hg., gemeinsam mit Richard Lifka) Agenten-Roulette. Kurzgeschichten. 2012

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