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Schreibgruppen

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Menschen, die gerne schreiben möchten, sind in einer Schreibgruppe gut aufgehoben. Dies gilt für Anfänger ebenso wie für gestandene Schreiber, sei es nun aus Freude am Schreiben als Zeitvertreib oder aus Gründen der beruflichen Textarbeit?.
Eine Schreibgruppe ist eine Gruppe von Schreibinteressenten, die sich in regelmäßigen Abständen trifft. Inhalt solcher Treffen können gemeinsame Schreibübungen? oder Schreibspiele?, das gegenseitige Vorstellen eigener Texte sowie die Kritik von und die Arbeit an Texten? sein.

Was bringt dem Einzelnen die Teilnahme an einer Schreibgruppe?

Zum einen kann er an der Verbesserung der eigenen Schreibfähigkeiten arbeiten und seine Selbstdisziplin trainieren. Zum anderen lernt er die Arbeitsmethoden und Kniffe der anderen Teilnehmer kennen. Selbst Schreibblockaden? lassen sich in der Gruppe oft besser überwinden als allein. Nicht zu unterschätzen ist das Knüpfen von Kontakten zu anderen Schreibenden und die gegenseitige Unterstützung.

Wie arbeiten Schreibgruppen?

Um effektiv arbeiten zu können, sollte die Gruppe nicht mehr als fünf bis zehn Mitglieder haben. Die einzigen Voraussetzungen für die Arbeit in einer Schreibgruppe sind Spaß am kreativen Schreiben, der Wille zur gegenseitigen Hilfe und natürlich der Mut, eigene, auch unfertige Texte vorzustellen.

Es gibt verschiedene Formen von Schreibgruppen. So treffen sich manche Gruppen in privater Atmosphäre im Wohnzimmer eines der Gruppenmitglieder oder abwechselnd reihum jedes Mal bei einem anderen Mitglied. Daneben gibt es öffentliche Schreibgruppen, die sich regelmäßig in einer Einrichtung zum Schreiben treffen. Hier ist die Wahrscheinlichkeit, dass neue Schreibbegeisterte zu der Gruppe stoßen größer als in privaten Gruppen - was in diesen Fällen auch erwünscht ist. Denn jedes neue Gruppenmitglied bringt neue Ideen in die Gruppe ein. Die Gruppe bleibt dadurch kreativ.

Bei einem Schreibtreffen wird zumeist von den Teilnehmern gemeinsam ein Thema festgelegt, über das eine Kurzgeschichte geschrieben wird. Oder man wechselt sich bei der Vorbereitung der Schreibtreffen ab und jeder ist einmal für den Inhalt und den Ablauf verantwortlich. Steht das Thema fest, einigt man sich auf eine Zeit, wie lange geschrieben wird. Dreißig bis vierzig Minuten sind für die Entstehung einer Kurzgeschichte ideal. Ist die Zeit abgelaufen, hat jeder Schreiberling die Möglichkeit, der Gruppe sein Werk vorzulesen. Die gelesenen Texte werden gemeinsam besprochen und Verbesserungsvorschläge gemacht.

Besonders gute Schreibübungen? sind Reizwortgeschichten?. Die Gruppenteilnehmer überlegen sich gemeinsam eine Reihe von Wörtern. Etwa fünf bis zehn Wörter sind dabei ideal. Diese Wörter ergeben den Inhalt der Kurzgeschichte, da sie in den Text eingebaut werden müssen. Weitere Schreibspiele findet man beispielsweise in dem Buch „Die Musenkussmischmaschine“ von Bettina Mosler? und Gerd Herholz?, erschienen im Verlag Neue Deutsche Schule?.

Literaturempfehlungen

  • Gerd Herholz, Bettina Mosler: Die Musenkussmischmaschine, Neue Deutsche Schule Verlagsgesellschaft, Essen 2002, ISBN-10: 3879642702, ISBN: 978-3879642700
  • Bonni Goldberg: Raum zum Schreiben - Creative Writing in 200 genialen Lektionen, Autorenhaus Verlag, Berlin 2004, ISBN-10: 3932909453, ISBN: 978-3932909450
  • Joachim Fritzsche: Schreibwerkstatt (Reihe Werkstatt Literatur), Klett Verlag, Stuttgart 2000, ISBN-10: 312306350X, ISBN: 978-3123063503

Einzelne Schreibgruppen von A bis Z


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