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E-Book-Leihe

Allgemeines

Schon immer waren die angloamerikanischen Länder beim Thema Bibliothek und Ausleihe? weit vorn. Der Verleih von E-Books gehörte in den USA um 2009 fast schon zum Alltagsgeschäft. Dort werden mit den E-Books auch gleich die E-Book-Reader ausgeliehen. Die Bibliothek einer Bostoner Schule wurde komplett in ein digitales Learning-Center umgestaltet, in dem sich nur noch E-Books befinden. Der Schuldirektor argumentierte: „Betrachte ich gedruckte Bücher, sehe ich eine veraltete Technologie, wie es Schriftrollen? vor Büchern waren. Statt einer traditionellen Bibliothek mit 20.000 Werken? bieten wir Zugriff auf mehrere Millionen Bücher.”

Aber auch in den deutschsprachigen? Bibliotheken hält der Verleih von E-Books Einzug. Im Jahre 2009 liehen schon über hundert Büchereien? E-Books und E-Papers? an ihre Benutzer aus. In Hotels der USA werden als Service für die Gäste E-Book-Reader bereitgehalten. Schwere Reiselektüre kann so aus den Koffern verbannt werden.

Geschichte

2012 sprach sich der Deutsche Bibliotheksverband? für die Gleichbehandlung von Buch und E-Book aus. So sollten E-Books wie damals das Buch einer verminderten Mehrwertsteuer von sieben Prozent unterliegen. Zudem forderte der Verband die Möglichkeit der E-Book-Ausleihe für Bibliotheksmitglieder und hoffte dabei auf die Rückendeckung des Gesetzgebers. Man wolle eingekaufte E-Books genauso behandeln können wie gedruckte?. Bis dahin wurden Bibliotheken noch nicht von allen Verlagen mit E-Books beliefert. Und die Verlage, die Bibliotheken belieferten, schrieben zum Teil vor, welche Nutzer für die E-Book-Ausleihe überhaupt infrage kommen. Der Deutsche Bibliotheksverband? forderte Modelle, die regeln, wie Verlage und Autoren an der 
E-Book-Ausleihe partizipieren könnten.

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