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Meyer, Conrad Ferdinand

Conrad Ferdinand Meyer (geb. 11. Oktober 1825 in Zürich; gest. 1898 in Kilchberg) war ein bedeutender deutschsprachiger Schweizer Schriftsteller.

Leben und Schreiben

Conrad Ferdinand Meyer wurde am 11. Oktober 1825 als Kind einer alten patrizischen Familie in Zürich geboren.

1840 starb der Vater, damit fand Meyers sorglose Kindheit ein frühes Ende. Der junge Conrad Ferdinand Meyer geriet in eine lange dauernde Lebenskrise. Er fürchtete, die Erwartungen der Gesellschaft zu enttäuschen, und bekam Depressionen, die immer stärker wurden und ihn zu einem Aufenthalt in einer Nervenheilanstalt zwangen.

1856 nahm sich seine Mutter das Leben. Er erbte einiges Geld, was ihm Zeit und Raum zum Schreiben brachte.

1875 heiratete er Luise Ziegler, die Tochter des Zürcher Stadtpräsidenten. Das brachte ihm die ersehnte gesellschaftliche Anerkennung. Das Paar bekam eine Tochter und lebte in Kilchberg bei Zürich. 1887 traten erneut Drepressionen bei Meyer auf, fünf Jahre später musste er erneut in die Psychiatrie. Nach seiner Entlassung war ihm das Schreiben unmöglich geworden. Seine Frau pflegte ihn bis zu seinem Tod. Conrad Ferdinand Meyer starb 1898 in Kilchberg.

Übrigens ...

verleiht die Stadt Zürich seit 1938 zur Erinnerung an Conrad Ferdinand Meyer den Conrad-Ferdinand-Meyer-Preis?.

Werke

Novellen
  • Das Amulett, 1873
  • Der Schuss von der Kanzel, 1878
  • Der Heilige, 1880
  • Plautus im Nonnenkloster, 1882
  • Gustav Adolfs Page, 1882
  • Das Leiden eines Knaben,, 1883
  • Die Hochzeit des Mönchs,, 1884
  • Die Richterin, 1885
  • Die Versuchung des Pescara, 1887
  • Angela Borgia, 1891
Romane
  • Jürg Jenatsch, 1876
Versepen
  • Huttens letzte Tage, 1872
  • Engelberg, 1872

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