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Widmung

Widmungen oder auch Dedikationen (lateinisch: Zueignungen) waren früher gang und gäbe - Autoren erhielten nämlich oft kein Honorar? für ihre Bücher. So widmeten sie ihre Werke hochgestellten Persönlichkeiten wie etwa Fürsten oder Bischöfen in der Hoffnung, von diesen Geld oder ein Geschenk zu bekommen. Ebenso verfuhren Druckereien?.

Die Widmungen waren oft sehr ausführlich gehalten, mit langen Erklärungen, in denen die Verdienste desjenigen geschildert wurden, dem die Widmung galt. Eine besonders alte Widmungsformel stellt die Abkürzung D.D.D. dar, lateinisch: Er gibt, weiht, widmet. Früher wurden Gegenstände, die für die Götter bestimmt waren, mit diesen drei Buchstaben? versehen.

Heute, da Autoren meist Honorare für ihre Arbeit erhalten, besitzt eine Widmung rein ideellen Charakter. Der Autor drückt mit ihr seine Dankbarkeit oder seine Zuneigung zu der oder den betreffenden Personen aus. Die Widmung steht meist auf einem Extra-Blatt ganz vorn im Buch, dem sogenannten Vortitel?.


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