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Osang, Alexander

Alexander Osang (geb. 30. April 1962 in Ost-Berlin) ist ein deutscher Autor und Journalist?. Er lebt in Berlin.

Leben und Schreiben

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Alexander Osang wurde am 30. April 1962 in Ost-Berlin geboren. Dort wuchs er auf und besuchte die Schule. In Neubrandenburg begann er eine Berufsausbildung mit Abitur zum Instandhaltungsmechaniker, die er nach zwei Jahren abbrach. Im Anschluss absolvierte er ein Volontariat bei der Berliner Zeitung und ging nach Leipzig, wo er bis 1987 Journalistik studierte. Berufstätig wurde Alexander Osang 1987, als ihn die staatliche Absolventenlenkungskommission in die Wirtschaftsredaktion der SED-eigenen Berliner Zeitung entsandte. Außerdem war er als Reporter? für die Fernsehsendung Sport aktuell tätig. Alexander Osang, der Mitglied der SED war, arbeitete nach der Wende weiter für die Berliner Zeitung, deren Lokalredaktion er ab 1990 leitete.

1999 beendete er seine Arbeit bei der Berliner Zeitung und wechselte nach New York, wo er bis 2002 für das Nachrichtenmagazin Der Spiegel tätig war. Für seine journalistischen Arbeiten, in denen er die gesellschaftlichen Entwicklungen im Deutschland der Nachwendezeit geistreich und pointiert beschrieben hat, wurde er mehrfach ausgezeichnet. [[1993]] erhielt er zum ersten Mal den Egon-Erwin-Kisch-Preis? für die beste deutschsprachige Reportage?, [[1995]] den Theodor-Wolff-Preis?. Eine Auswahl? seiner Reportagen? liegt in den Bänden „Hannelore auf Kaffeefahrt“ (1998) und „Ankunft in der neuen Mitte. Reportagen und Porträts“ (1999) vor.

Als Schriftsteller debütierte? Alexander Osang 2000 mit seinem Roman „Die Nachrichten“. Darin erzählt er die Geschichte des ostdeutschen Journalisten Jan Landers, der als Sprecher in die Redaktion der "Tagesschau" kommt und mit der westdeutschen Medienwelt konfrontiert wird. Dramatisch wird es, als der Verdacht aufkommt, Jan Landers sei Informeller Mitarbeiter der Staatssicherheit der DDR gewesen. Die Hamburger Medienschickeria steht Kopf.
2003 folgte der Erzählband „Lunkebergs Fest“. Alle elf Erzählungen spielen in Ostdeutschland. Die Figuren geraten plötzlich in eine Situation, in der ihnen zu Bewusstsein kommt, dass sie mehr aus ihrem Leben hätten machen können. 2007 erschien der Roman „Lennon ist tot“. Die Hauptfigur ist Robert Fischer, der von Berlin nach New York geht. Eigentlich will er studieren. In Manhattan ist Winter. Als Robert Fischer einem Mann folgt, gerät er in ein Haus, in dem John Lennon gelebt haben soll. Realität oder Wahnwitz? Eine rasante Geschichte im Spannungsfeld zwischen Selbstfindung und Identitätsverlust.

Alexander Osang lebt in Berlin, ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Übrigens ...

Alexander Osang hat drei Mal den 1977 von Henri Nannen? gestifteten Egon-Erwin-Kisch-Preis? gewonnen: 1993, 1999, 2001. Ein weiteres Mal wird er ihn nicht gewinnen können. Denn 2005 ging der Preis im Henri-Nannen-Preis? auf.

Auszeichnungen

Werke (Auswahl)

  • Bücher von Alexander Osang bei Jokers
  • 89. Helden-Geschichten. Frankfurt am Main, S. Fischer Verlag 2004, ISBN: 978-3596159789
  • Ankunft in der neuen Mitte. Reportagen und Porträts. Berlin, C.H. Links Verlag 1999, ISBN: 978-3861531753
  • Berlin - New York. Alle Kolumnen aus der schönen neuen Welt. Frankfurt am Main, S. Fischer Verlag 2006, ISBN: 978-3596171026
  • Die Nachrichten. Frankfurt am Main, Fischer Verlag 2000, ISBN: 978-3100576101
  • Die stumpfe Ecke. Alltag in Deutschland. 25 Porträts. Berlin, C.H. Links Verlag 2002, ISBN: 978-3861532590
  • Hannelore auf Kaffeefahrt. Frankfurt am Main, S. Fischer Verlag 1998, ISBN: 978-3596138869
  • Lennon ist tot. Frankfurt am Main, S. Fischer Verlag 2007, ISBN: 978-3100576118
  • Lunkebergs Fest. Frankfurt am Main, S. Fischer Verlag 2005, ISBN: 978-3596160884
  • Im nächsten Leben. Reportagen und Porträts. Berlin, Ch. Links Verlag 2010, ISBN: 978-3861535713
  • Königstorkinder. Frankfurt a. M., S. Fischer Verlag 2010,
  • (mit Anja Reich) Wo warst Du? Ein Septembertag in New York. München, Piper Verlag 2011, ISBN 978-3492054362

Hörbücher

Sekundärliteratur

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