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Heimatkunst

Als Heimatkunst wird eine Bewegung in Literatur und Kulturpolitik bezeichnet, die zwischen 1890 und 1933 gegen den Impressionismus? und Naturalismus antrat. Sie griff Themen, Stoffe und Motive aus dem ländlichen Raum auf (Heimat-? und Bauernliteratur?) und propagierte irrationales Gedankengut über Volkstum, Sippe sowie Blut und Boden, um vermeintlichen Fehlentwicklungen wie Modernismus?, Intellektualismus und Großstadtkultur entgegenzuwirken.

Es entstanden vor allem Trivialromane?, häufig eskapistisch? in historische oder ländliche Kulissen verlegt.

Von der Heimatkunst ist der Begriff der Heimatliteratur? oder auch Heimatdichtung? zu unterscheiden. Letzterer meint wertneutral die literarische Beschäftigung mit dem Heimaterleben? (in Themen, Stoffen und Motiven, aber auch in der Form, z.B. im Dialekt?).


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