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Buchgeschichte
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Blickpunkt: Papiermühlen Papiermühlen befanden sich stets an Wasserläufen und dienten der Herstellung des Beschreibstoffes? bzw. Bedruckstoffes Papier. Eine Papiermühle wies wie eine einfache Papiermacherwerkstatt zumeist den kompletten Herstellungsprozess auf, konnte aber aufgrund ihrer Mechanisierung weitaus größere Mengen erzeugen. Als erste deutsche Papiermühle gilt die ab 1390 produzierende Gleismühl an der Pegnitz bei Nürnberg. Für die Beschaffung des nötigen Werkstoffs, nämlich der Lumpen oder auch Hadern, waren Lumpensammler zuständig - daher der Begriff Haderlump. Im 19. Jahrhundert wurde auch die Papierproduktion industrialisiert. In "Vom Wasser" (1998) hat John von Düffel eine industrielle Papiermühle in Westfalen, zwischen Diemel und Orpe gelegen, zum Schauplatz eines Familienromans gemacht.
Artikel des Monats: Inkunabel
Die besondere Empfehlung Das bislang größte Buch der Welt ist 2,74 Meter x 3,07 Meter groß und wiegt 252,6 Kilogramm. Und das schnellste Buch der Welt entstand am 23. April 2003. Mehr über Buchrekorde aller Art Das Bild stammt von www.pixelio.de. |
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