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Franzen, Jonathan

Jonathan Franzen (geb. 17. August 1959 in Western Springs/Illinois) ist ein amerikanischer Romancier? und Essayist?. Der Roman „Die Korrekturen“ machte ihn weltbekannt.

Leben und Schreiben

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Am 17. August 1959 wurde Jonathan Franzen in Western Springs / Illinois, einem Vorort von Chicago geboren. Seine Eltern Earl, ein Bauingenieur und Irene, eine Hausfrau, stammen aus Minnesota. Dort kamen auch seine beiden älteren Brüder zur Welt. 1965 zog seine Familie nach Webster Groves, Missouri, einem Vorort von St. Louis, dort wuchs Franzen auf. Hier besuchte er bis 1977 die Webster Groves High School. Anschließend studierte er auf dem Swarthmore College in Pennsylvania, wo er 1981 seinen Abschluss machte.

1981 ging er an die Ludwig-Maximilians-Universität in München, um dort Germanistik? zu studieren. Deutschland und vor allem die deutsche Sprache und ihre Vertreter interessierten ihn sehr, und so studierte er 1981-1982 als ein Fulbright-Stipendiat an der Freien Universität in Berlin. 1982 kehrte er dann nach Amerika zurück, um Valerie Cornell?, ebenfalls Autorin, zu heiraten. Er lebte mit ihr ein hermetisch abgeriegeltes Leben in einer winzigen Wohnung nahe der Harvard Universität in Cambridge. Sie schrieben jeden Tag acht Stunden, um dann, nach einem kleinen Essen, weitere 5 Stunden zu lesen.

Schreiben für den Durchbruch

Um sich den Lebensunterhalt zu verdienen, nahmen beide einen Wochenendjob als Erdbeben-Forschungsassistenten für die Geologie-Abteilung der Universität an. In dieser Zeit begann auch die Freundschaft mit dem Autor David Foster Wallace, der das Leben von Jonathan und Valerie mit dem Leben in einer Glasglocke verglich. 10 Jahre später ging es Franzen miserabel. Seine Ehe ging 1994 in die Brüche, sein Vater starb 1996 an Alzheimer, seine Mutter 1999 an Krebs. Obwohl er bereits zwei Werke?, „Die 27ste Stadt“ sowie „Schweres Beben“ veröffentlicht hatte, fehlte ihm noch der endgültige Durchbruch.

1996 zog er dann nach New York in die Manhattan’s Upper East Side in ein bescheidenes Appartement im dritten Stock, wo er auch heute noch zusammen mit der Autorin Kathryn Chetkovich? lebt. Er verkaufte „Die Korrekturen“ an Farrar, Straus & Giroux auf der Grundlage von 200 Seiten, doch als es 1997 zum Abgabetermin kam, hatte er bis auf 20 Seiten alles weggeworfen. Sein Kampf, um seinen Roman zu vollenden, fand größtenteils in der Einsamkeit des Studios statt, das er 1997 von einem Bildhauer-Freund gemietet hatte.

Franzen schirmt sich komplett von allen äußerlichen Einflüssen ab, wenn er schreibt. Dazu gehört die Isolierung seines Studios ebenso wie die Benutzung eines altmodischen Dell-Laptops, das vom Internet abgekoppelt ist. Er schreibt sechs oder sogar sieben Tage die Woche und beginnt stets morgens um sieben. Dann schreibt er für sechs Stunden. Er beschreibt sein Leben als das eines Einsiedlers, da er abends um neun zu Hause sein müsse, weil er dann zu Bett gehe. In New York würde man dadurch kaum Leute treffen.

Oft ist er abends heiser, weil er seine geschriebenen Dialoge? laut ausspricht, während er sie schreibt. Die größte Anstrengung besteht in dem Entwerfen von Charakteren, und für deren Entwicklung nimmt er sich Jahre Zeit. Erst wenn er mit den Charakteren fertig ist, widmet er sich dem Plot des Romans. Bis zum Jahr 2000 war Franzen psychisch labil und er überlegte, Antidepressiva zu nehmen, entschied sich dann jedoch dagegen, weil er befürchtete, seinem schriftstellerischen Genius damit zu schaden.

Trauer über den Tod eines Freundes

Als seine Verzweiflung abklang, schrieb er den größten Teil des Buchs „Die Korrekturen“ in einem Jahr. 2001, ein paar Tage vor den Terroranschlägen des 11. Septembers, kam sein Werk? heraus und wurde zum vollen Erfolg. In einem von Michael Sauer geführten Interview mit der Rowohlt Revue erzählt er, dass ihm sein Leben, in einem dunklen Zimmer zu sitzen und an einem Roman zu verzweifeln, irgendwann als unheimliche Zeitverschwendung erschienen sei. Also fuhr er 2007 nach China, um dort für das Magazin „The New Yorker“ eine Geschichte über das Land zu schreiben.

Leider bekam dieser Artikel überhaupt keine öffentliche Aufmerksamkeit - und dies erinnerte ihn wieder an seinen eigentlichen Auftrag: das Schreiben von Romanen. Seine Freunde sind zumeist auch Schriftsteller, so ist sein Buch „Die Korrekturen“ dem Kurzgeschichten-Autor David Means? und seiner Frau gewidmet. Mit dem Autor David Foster Wallace verband ihn bis zu dessen Tod 2008 eine besondere Freundschaft und eine sich gegenseitig inspirierende Kollegialität. Der Tod seines Freundes löste bei Franzen Bestürzung, Trauer, aber auch Zorn aus, welchen er in Energie, seinen neuen Roman „Freiheit“ zu schreiben, umwandelte.

Mit Daniel Kehlmann in Tübingen

Franzen hat eine enge Verbindung mit Deutschland. So erklärte er in einem Interview mit der „Zeit“, dass unter seinen literarischen Vorbildern viele Deutsche seien. An erster Stelle Kafka, gefolgt von Karl Kraus?, Goethe und Thomas Mann. 2009 hatte Franzen zusammen mit Adam Haslett? und Daniel Kehlmann die Tübinger Poetik-Dozentur inne. Teile von seinem neuen Roman „Freiheit“ hat Franzen in Berlin geschrieben.

2010 ist der Erscheinungstermin des neuen Romans „Freiheit“, dem schon im Vorfeld eine große Medienaufmerksamkeit beschert wurde. So ziert Franzen das Cover? des „Time“-Magazins, seit dem Titelbild von Stephen King im Jahre 2000 das erste Mal, dass ein Autor auf dem Cover? ist. Und sogar Präsident Obama, ein bekennender Franzen-Fan, wurde mit einem Vorabexemplar? in seinem Sommerurlaub in einer Buchhandlung in Martha’s Vineyard gesehen.

Franzen lebt mit seiner Lebensgefährtin Kathryn Chetkovich? in New York und verbringt die Sommermonate in Boulder Creek, Santa Cruz, Kalifornien. Neben seinen Romanen schreibt er regelmäßig Kolumnen für das Magazin „The New Yorker“. Die wenige Freizeit, die er sich zugesteht, verbringt er hauptsächlich mit Vogel-Beobachtungen.

„Die Korrekturen“ (2001)

Erzählt wird die Geschichte der Familie Lambert: Enid und Alfred Lambert, einem älteren Paar aus dem Mittleren Westen sowie ihren drei erwachsenen Kindern Gary, Chip und Denise, die mittlerweile alle an der Ostküste leben. Enid, die ihr Leben lang ihre Bedürfnisse zugunsten ihrer Familie zurückgesteckt hat, möchte ihr Leben endlich genießen. Die Parkinsonsche Erkrankung ihres Mannes Alfred macht ihr dabei jedoch einen Strich durch die Rechnung und so fixiert sich Enid darauf, wenigstens noch ein gemeinsames Weihnachtsfest für die ganze Familie auszurichten.

Franzen macht durch lange Erzählstränge aus jedem Familienmitglied eine Hauptfigur und zeigt dabei, wie die Kinder bei dem Versuch, das Lebensmodell ihrer Eltern zu korrigieren, um ein besseres Leben zu führen, gescheitert sind. Eingebettet ist die Familiengeschichte in das Panorama der 1990er Jahre, in eine Atmosphäre, die vom Börsen-Hype, der Internet-Revolution sowie der Bio-Technologie, aber auch von den Sex-Eskapaden des amtierenden Präsidenten Clinton geprägt ist. Kritiker wiesen auf viele Ähnlichkeiten zwischen Franzens Kindheit in St. Louis und dem Roman hin, aber dennoch ist das Werk nicht autobiographisch.

In einem Interview erklärte Franzen, dass die prägendste Erfahrung in seinem Leben das Aufwachsen im Mittleren Westen mit eben diesen Eltern, die er hatte, gewesen sei. Ein wichtiges Unterfangen in dem Buch sei es, diese Erfahrung unvergesslich zu machen, ihr echtes Leben und Form einzuhauchen.

Bis heute sind fast 3 Millionen Exemplare von „Die Korrekturen“ verkauft worden. Der Roman wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, so z. B. mit dem „National Book Award?“ oder dem „New York Times Best Books of the Year“, beides im Jahre 2001.

„Freiheit“ (2010)

Klappentext: Aus dem Amerikanischen von Bettina Abarbanell? und Eike Schönfeldt?. Patty und Walter Berglund - Vorzeigeeltern und Umweltpioniere, fast schon ideale Nachbarn in ihrer selbst renovierten viktorianischen Villa in St. Paul - geben plötzlich Rätsel auf: Ihr halbwüchsiger Sohn zieht zur proletenhaften republikanischen Familie nebenan, Walter lässt sich zum Schutz einer einzigen Vogelart auf einen zwielichtigen Pakt mit der Kohleindustrie ein, und Patty, Exsportlerin und Eins-a-Hausfrau, entpuppt sich als wahrlich sonderbar. Hat Walters bester Freund, ein Rockmusiker, damit zu tun? Auf einmal lebt Patty ihre kühnsten Träume, führt sie ein Leben ohne Selbstbetrug. In diesem Roman einer Familie, der zugleich ein Epos der letzten dreißig Jahre amerikanischer Geschichte ist, erzählt Jonathan Franzen von Freiheit - dem Lebensnerv der westlichen Kulturen - und auch dem Gegenteil von ihr, zeigt die tragikomischen Verwerfungen zeitgenössischer Liebe und Ehe, Freundschaft und Sexualität.

Hat Franzen für „Die Korrekturen“ 7 Jahre gebraucht, so hat ihn die Entwicklung seines neuen Romans „Freiheit“ 9 Jahre gekostet.

Ebenso wie bei seinen anderen Romanen, handelt es sich bei „Freiheit“ wieder um einen Familienroman. Aber er ist viel mehr als das, es ist eine Abrechnung mit dem Amerika unter Präsident George W. Bush. Der Titel „Freiheit“ ist ironisch gemeint. In einem Interview mit dem „Spiegel“ sagte Franzen: „Ich kann nur hoffen, dass jeder die Ironie sofort versteht. ‚Freiheit’ ist der am häufigsten missbrauchte Begriff der Bush-Jahre. Er ist vergiftet, ist ein Krüppel.”

Die Kritiker sind begeistert vom neuen Buch und sogar Oprah Winfrey hat den Titel für ihren Buchclub ausgewählt.

Die Oprah-Affäre

Oprah Winfrey wählte 2001 „Die Korrekturen“ für ihren Buchclub aus und lud Jonathan Franzen in ihre Show ein. Die Show hat alleine in den USA 26 Mio. Zuschauer und wird in 112 Ländern ausgestrahlt. Ist ein Buch auf der Auswahlliste der Oprah-Show, sind Millionen Zusatzverkäufe für den Verlag garantiert, der auch sogleich bei „Die Korrekturen“ die Auflage? erhöhte.

Im Vorfeld der Show tat Franzen in mehreren Interviews sein Unbehagen über Oprahs Auswahl von „Die Korrekturen“ kund. So erklärte er in einem Interview mit der Zeitung „The Oregonian“, dass er „Die Korrekturen“ als sein Buch, als sein Werk? betrachte und er wolle das Cover? nicht mit einem Oprah-Logo teilen.

Ein paar Tage später gab er ein Interview beim „National Public Radio“ in der Sendung Fresh Air. Dort sagte er, dass er mit seinem Buch auch männliche Leser ansprechen wolle und dass diese sich von einem Oprah-Logo abgeschreckt fühlen könnten, da die Zielgruppe der Oprah-Show eher Frauen seien. In einem Interview, welches auf „Powell.com“ erschien, beklagte er, dass Oprah zwar oft sehr gute Bücher vorstelle, aber sie hätte bereits genug schmalzige, eindimensionale Bücher gewählt, die ihn schaudern lassen würden.

Daraufhin lud Oprah Winfrey ihn wieder aus ihrer Show aus.

Trotz zahlreichen Entschuldigungen und Erklärungsversuchen, wie z. B. seine eigene Unerfahrenheit mit den Medien sowie seine unglückliche Wortwahl, galt Franzen fortan bei vielen als arrogant und überheblich. 2010, mit dem Erscheinen seines Buches „Freiheit“ kann man wohl vom Ende der Eiszeit zwischen Oprah Winfrey und Jonathan Franzen sprechen, denn das neue Buch wurde ebenfalls für Oprahs Buchclub ausgewählt und der Autor erneut in die Show eingeladen.

Verfilmungen

Der bekannte Hollywood-Produzent Scott Rudin hatte sich bereits vor der Veröffentlichung von „The Corrections“ die Filmrechte gesichert. Er heuerte David Hare an, das Drehbuch zu schreiben, dennoch ist es bisher noch nicht verfilmt worden. Es gibt jedoch immer wieder Gerüchte über mögliche Darsteller, wie z. B. Judi Dench, Brad Pitt, Tim Robbins oder Naomi Watts. Rudin sicherte sich, ebenfalls vor Erscheinen, auch die Filmrechte an dem 2010 erschienenen Werk? „Freedom“.

Übrigens ...

Franzen spricht exzellent Deutsch und übersetzte Wedekinds? „Frühlings Erwachen“ ins Englische. Als Grund, Deutsch an der Schule zu lernen, gab Franzen an, dass ihm Deutsch nie schwerfiel. Die erste Literatur, die Franzen ernsthaft las, war deutsch. Als Schriftsteller glaubt er eine deutsche Struktur in sich zu tragen. Heute hält er Lesungen im deutschen Sprachraum auf Deutsch.

In Amerika möchte er nicht unbedingt ein moralisches Gewissen sein, sieht es aber als seinen Job sich in die Politik und Gesellschaft einzumischen.

Jonathan Franzen ist ein leidenschaftlicher Vogel-Beobachter und gab in einem Interview mit dpa 2013 an, schon etwa 2.200 Vögel gesichtet zu haben.

Auszeichnungen

  • 1981-1982 Fulbright Fellowship
  • 1988 Whiting Writers’ Award
  • 1996 Guggenheim Fellowship
  • 1999 The New Yorker’s 20 Writers for the 21st Century
  • 2000 The American Academy’s Berlin Prize
  • 2001 Winner of the 2001 National Book Award? for „The Corrections“
  • 2001 New York Times Best Books of the Year for „The Corrections“
  • 2001 Salon Book Awards
  • 2002 NEA Fellowship
  • 2002 James Tait Black Memorial Prize for „The Corrections“
  • 2002 Pulitzer Prize Finalist (Fiction)
  • 2002 PEN/Faulkner Award Finalist
  • 2003 International IMPAC Dublin Literary Award (Shortlist)
  • 2010 Mitglied der Akademie der Künste?, Berlin
  • 2010 Auf dem Cover des „Time“-Magazins

Werke (Auswahl)

Originalausgaben

  • Twenty-Seventh City (Die 27ste Stadt ), EA 1988, Picador, September 2001, ISBN: 978-0-312-42014-7
  • Strong Motion (Schweres Beben), EA 1992, Picador, September 2001, ISBN: 978-0-312-42051-2
  • The Corrections (Die Korrekturen), EA 2001, Picador, September 2002, ISBN: 978-0-312-42127-4
  • How to Be Alone (Anleitung zum Alleinsein), EA 2002, Picador, Oktober 2003, ISBN: 978-0-312-42216-5
  • The Discomfort Zone: A Personal History (Die Unruhezone), EA 2006, Picador, August 2007, ISBN: 978-0-312-42640-8
  • Freedom (Freiheit), EA 2010, Farrar, Straus and Giroux, August 2010, ISBN: 978-0-374-15846-0
  • Farther away (Weiter weg). Gesammelte Essays. 2011.

Deutsche Ausgaben

  • Die 27ste Stadt. Reinbek bei Hamburg, Rowohlt-Taschenbuch-Verlag, 2005, ISBN 3-499-23872-1
  • Schweres Beben. Reinbek bei Hamburg, Rowohlt-Taschenbuch-Verlag, 2006, ISBN 3-499-24326-1
  • Die Korrekturen. Reinbek bei Hamburg, Rowohlt-Taschenbuch-Verlag, 2003, ISBN 3-499-23523-4
  • Anleitung zum Alleinsein. Reinbek bei Hamburg, Rowohlt-Taschenbuch-Verlag, Erw. Neuausg. in neuer Übers., 2007, ISBN 3-499-23565-X
  • Die Unruhezone. Reinbek bei Hamburg, Rowohlt-Taschenbuch-Verlag, 2008, ISBN 978-3-499-24439-1
  • Freiheit. Reinbek bei Hamburg, Rowohlt, 2010, ISBN 978-3-498-02129-0
  • Zusammen mit Adam Haslett: Are we feeling better now? Fiktion und Autobiographie (OA), EA 2010 Künzelsau, Swiridoff, ISBN 978-3-89929-193-3
  • Weiter weg. Gesammelte Essays. Rowohlt-Verlag, Reinbek 2013, ISBN: 978-3498021320

Französische Ausgaben

  • Pourquoi s'en faire? Éditions de l'olivier, Paris 2003, ISBN: 978-2879293929

Hörbücher

  • Schweres Beben. Gelesen von Gerd Wameling, Berlin, Argon-Verlag, 2005, 10 CDs, ISBN 3-87024-949-8
  • Die Unruhezone. Gelesen von Heikko Deutschmann, Berlin, Argon-Verlag, 2007, 6 CDs, ISBN 3-86610-255-0
  • Freiheit. Gelesen von Ulrich Matthes, München, DHV - Der Hörverlag, 2010, 15 CDs / 2 mp3, ISBN CD 978-3-86717-616-3, ISBN mp3 978-3-86717-669-9

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