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Artikel des Monats: Siri Hustvedt Spätestens seit "What I loved" (2003; dt. "Was ich liebte") ist Siri Hustvedt aus dem Schatten ihres berühmten Mannes Paul Auster herausgetreten. Jetzt ist ihr neues Buch erschienen: "Die zitternde Frau. Eine Geschichte meiner Nerven". In diesem Tagebuch einer Recherche versucht Hustvedt dem Zittern auf den Grund zu gehen, das sie seit 2006 bei öffentlichen Auftritten befällt und bisher von keinem Arzt oder Psychologen erklärt werden konnte. Auf ihre eigene essaistisch-assoziative Weise lotet sie den Spalt zwischen Körper, Geist und Psyche aus. Und in der Einheit des erzählenden Ich finden die Zitternde und die Nichtzitternde wieder zusammen ...
Mehr wissen: Steindruck Der Steindruck ist eine Drucktechnik, bei der druckende und nichtdruckende Teile auf einer Ebene liegen (Flachdruck) und daher nicht räumlich, sondern chemisch voneinander getrennt werden. Als Unterlage eignet sich dafür am besten Stein - daher der Begriff des Steindrucks. Foto: Irmgard Penning/ www.bilderpics.de.
Die Empfehlung: Hochstadter Stier Andreas Schumacher heißt der Sieger des diesjährigen Hochstadter Stiers. Das Publikum kürte ihn aus 25 Kandidaten bei einer Wettlesung Ende Januar im bayrischen Hochstadt. Der Lyrikwettbewerb "Hochstadter Stier" hat jetzt zum zweiten Mal stattgefunden. Veranstalter ist der Lyriker, Herausgeber und Verleger Anton G. Leitner.
Reich-Ranicki wirbt für Heine Der Literaturpapst Deutschlands hat ein kleines Heinrich Heine-Lesebuch zusammengestellt und erklärt in seinem kurzen Vorwort, warum: zunächst einmal erinnert sich Marcel Reich-Ranicki an seine Schulzeit am Berliner Fichte Gymnasium. Damals lernte man noch aus einem Deutschlehrbuch der Weimarer Republik. Daraus wurde Heinrich Heine jedoch in den 1930er Jahren verbannt. Den Schülern war dieser Verlust sehr wohl bewusst. Für Marcel Reich-Ranicki galt und gilt Heinrich Heine seitdem nicht nur wegen seiner traurigen Liebeslyrik aus dem „Buch der Lieder“ oder der „Loreley“ als Dichter. Er stellt ihn in diesem Bändchen auch als brillanten Erzähler und Autobiographen? vor. Zwar sah sich Heine selbst nicht zum Erzähler berufen, doch Reich-Ranicki ist da anderer Meinung. Er hält Heines „Der Rabbi von Bacherach“ für große Erzählkunst. Und tatsächlich bildet die Trias aus Lyrik, Erzählung und autobiographischer Rückblende eine ideale Schau auf Heines Repertoire. |
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