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"Fast genial": Benedict Wells Sein Debüt ließ in als genialen jungen Autor erscheinen, und auch sein zweiter veröffentlichter, bereits mit 19 Jahren verfasster Roman kam bei der Literaturkritik gut an. Doch mit "Fast genial", dem vom Titel her so passenden dritten Buch, hat Benedict Wells wenig Begeisterung geweckt. Es handelt von einem Jungen aus ärmlichen Verhältnissen an der US-amerikanischen Ostküste, der erfährt, dass sein ihm unbekannter Vater ein genialer Wissenschaftler und er selbst das Ergebnis eines Experiments ist. Er macht sich auf, um den Vater zu finden, begleitet von seinem skurrilen Freund Groover und Anne-May, die er liebt ... Lesen Sie mehr über Benedict Wells Foto: Martin Brenner / Wikipedia.org
Thea Dorn und die deutsche Seele Soeben hat sie unter dem Titel „Die deutsche Seele“ ein Deutschland-Buch der unkonventionellen Art herausgebracht. In 60 Kapiteln geht Thea Dorn zusammen mit ihrem Co-Autor Richard Wagner der häufig gestellten, doch bislang noch nicht beantworteten Frage nach: Gibt es eine deutsche Seele? Und wenn ja, wie könnte sie beschaffen sein? Die Inventur beginnt bei Abendrot und endet bei Zerrissenheit. Derartige Analysen sind jedoch nicht das einzige Metier der Autorin Thea Dorn, die ihr Pseudonym nach Theodor W. Adorno wählte. Denn außerdem schreibt sie Krimis - ziemlich blutrünstige übrigens.
Sigmund Freud und die Literatur Der österreichische Neurologe und Psychiater Sigmund Freud rief die Psychoanalyse? ins Leben. Sein bedeutendstes Werk im Hinblick auf die Literatur ist die „Traumdeutung“, erschienen 1899 und auf 1900 vordatiert. Nach Freud ist der Traum der „Hüter des Schlafs“: Er übernimmt die Aufgabe, durch Entstellung und Veränderung (Verschiebung) der Motive die Triebwünsche so weit zu verharmlosen, dass sie überhaupt durch die Zensur des Über-Ichs kommen, ohne den Schlaf? zu stören. Zweihundert Träume, darunter fünfzig eigene, hat Freud in seiner „Traumdeutung“ entschlüsselt und unter der scheinbar abstrusen Oberfläche der (manifesten) Traumerzählungen den verborgenen (latenten) Inhalt gesucht, der Aufschluss gibt über das, was im Unbewussten abläuft. Die Traumdeutung ist für ihn der „Königsweg zum Unbewussten“. Freud gilt als Meister der wissenschaftlichen Prosa, seine Sprache ist allgemeinverständlich und leicht dahinfließend. In den 1920er Jahren wurde er sogar für den Literaturnobelpreis vorgeschlagen. Vor allem aber hat Freud ein neues Verständnis kultureller Produktion eröffnet und damit einen eigenen Zweig der Literaturwissenschaft begründet.
Mehr wissen: Thomas Bernhard Monologisierende Figuren bevölkern seine Werke, sie greifen in endlosen Hasstiraden die Institutionen an: den (österreichischen) Staat, das Theater, Personen des öffentlichen Lebens … Thomas Bernhard, der vor 230 Jahren starb, war einer der erfolgreichsten und provozierendsten Autoren der Gegenwart. Er schrieb Dramen, die oft den deutsch-österreichischen Antisemitismus behandeln („Heldenplatz“; 1988), sowie Gedichte und Prosa. Er erhielt viele Literaturpreise, darunter den Georg-Büchner-Preis. Später nahm er keine Auszeichnung mehr an. |
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Kritiker Literaturkritiker besprechen Neuerscheinungen? aus den Bereichen Sachbuch und Belletristik?. Dabei werden sie manchmal selbst berühmt. Beste Beispiele: Kurt Tucholsky, Marcel Reich-Ranicki und Elke Heidenreich.
Pseudonyme und Ananyme Welcher Autor verbirgt sich hinter welchem Pseudonym? Und was sind Ananyme? Lesen Sie mehr. Foto: pixelio.de |
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